Windows 8.1 wird ab Januar nicht mehr aktualisiert - was tun?



Als Nutzer von Windows erhalten Sie regelmäßig Benachrichtigungen über Updates, die dafür sorgen, dass Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist. Für die Version Windows 8.1 findet dieser wichtige Service jedoch ab Januar nicht mehr statt – deshalb erscheinen entsprechende Warnhinweise auf dem Bildschirm. Das bedeutet, dass Sie eine aktuellere Version von Windows auf Ihrem Computer oder Laptop benötigen.


Upgraden der aktuellen Version von Windows

Eine Möglichkeit ist das Upgraden, also das Hochstufen der aktuellen Version. Herausforderung dabei ist es, dass man möglicherweise „Altlasten“ der alten Version Windows 8.1 auf die neue Version mitnimmt und es dann im späteren Betrieb dazu Probleme geben könnten. Die gute Gelegenheit, mal kräftig „die Platte“ zu putzen und sich von Altlasten zu befreien, bleibt so in der Regel ungenutzt.


Neuinstallation der aktuellen Version Windows 10

Ein anderer Weg ist die Neuinstallation der aktuellen Version Windows 10. Hierzu müssen erst einmal alle eigenen Dateien (Bilder, Filme, Texte, Tabellen, Kontakte, E-Mails…) auf eine externe Festplatte gesichert werden. Diese ist dank USB-Stecker schnell mit dem Laptop verbunden und über den Explorer / Dateimanager können die Daten von Ihrem Computer auf das externe Laufwerk verschoben werden. Wenn alle Daten extern gesichert wurden, kann die Neuinstallation von Windows 10 gestartet werden. Bitte achten Sie unbedingt vor der Neuinstallation darauf, ob Ihnen alle erforderlichen Seriennummern und Aktivierungscodes vorliegen. Wenn die Installation erfolgreich beendet wurde, den Computer mit dem Internet verbinden und erforderliche Updates herunterladen. Die gewünschten Programme neu installieren und die auf der externen Festplatte gesicherten Dateien wieder auf den Computer zurückkopieren.


Windows 11 ?

Und was ist mit Windows 11? Microsoft wird den Support für Windows 10 erst zum Herbst 2025 einstellen – also ist immer noch viel Zeit, die Version 10 zu nutzen. Bei Windows 11 stellen wir im Support aktuell immer wieder noch „Sand im Getriebe“ fest, der in den nächsten Jahren dann hoffentlich vom Unternehmen bereinigt wurde.



 

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Autoren des Artikels


  • Jörg Reece (links): selbstständiger IT-Techniker

  • Andreas Paersch (rechts): Computer-Helfer und Inhaber der Paersch Services Kft.