Gibt es eine Alternative zum kostenpflichtigen Windows?
- info480541
- vor 5 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Windows ist seit Jahrzehnten Standard. Doch mit steigenden Hardware-Anforderungen, kostenpflichtigen Lizenzen, erzwungenen Updates und wachsender Abhängigkeit von Microsoft-Diensten wächst bei vielen der Wunsch nach einer Alternative.
Warum wird mein Computer immer langsamer, komplizierter – und warum soll ich dafür jedes Mal wieder bezahlen?
Genau hier taucht ein Name immer häufiger auf: Linux.
Dieser Artikel richtet sich bewusst an Anwender, nicht an Techniker. Sie müssen nichts "umstellen", nichts programmieren und nichts Neues lernen wollen – sondern einfach verstehen, ob Linux für Sie eine echte Option ist.
Aktualisierung des Artikels: 24.01.2026
Erstfassung des Artikels: 25.09.2023
Was ist eigentlich Linux?
Linux ist ein kostenloses Betriebssystem. Es erfüllt denselben Zweck wie Windows oder macOS: Sie schreiben E-Mails, surfen im Internet, bearbeiten Dokumente, schauen Fotos an oder erledigen Ihre tägliche Computerarbeit.
Der große Unterschied: Linux gehört keinem Konzern. Es ist unabhängig, transparent und wird weltweit weiterentwickelt.
Für Sie als Anwender bedeutet das vor allem:
keine Lizenzkosten
keine Zwangs-Accounts
keine ungefragten Funktionsänderungen
mehr Kontrolle über den eigenen Computer
Warum denken immer mehr Windows-Nutzer über Linux nach?
Aus Gesprächen mit Anwendern höre ich immer wieder dieselben Gründe:
Der PC wird nach Windows-Updates langsamer
Neue Windows-Versionen funktionieren auf älteren Geräten nicht mehr
Datenschutz wird immer unübersichtlicher
Man möchte nicht jedes Jahr neue Hardware kaufen müssen
Linux ist kein Wundermittel – aber es ist für viele genau die ruhigere, stabilere Alternative, die sie suchen.
Ubuntu, Kubuntu oder Linux Mint – wo liegt der Unterschied?
Linux gibt es in verschiedenen Varianten, sogenannten Distributionen. Für Einsteiger werden vor allem diese drei immer wieder genannt:
Ubuntu
Ubuntu ist die bekannteste Linux-Variante.
moderne, aufgeräumte Oberfläche
sehr große Anwendergemeinschaft
viele Anleitungen und Hilfen
Ubuntu wirkt etwas anders als Windows, ist aber logisch aufgebaut und gut dokumentiert.
Kubuntu
Kubuntu basiert technisch auf Ubuntu, sieht aber anders aus.
klassische Desktop-Ansicht
Startmenü, Taskleiste, Fenster ähnlich wie bei Windows
viele Einstellmöglichkeiten
Viele Windows-Umsteiger fühlen sich hier schneller zuhause.
Linux Mint
Linux Mint gilt als besonders einsteigerfreundlich.
sehr Windows-ähnliche Bedienung
vorsichtige Updates
vieles funktioniert direkt nach der Installation
Gerade für Ü50-Anwender ist Linux Mint oft ein angenehmer Einstieg.
Ist Linux einfach zu bedienen?
Diese Frage lässt sich am besten so beantworten:
Linux ist nicht schwer – aber es ist anders.
Wer E-Mails schreibt, im Internet surft, Texte verfasst oder Fotos verwaltet, kommt mit Linux meist sehr schnell zurecht. Viele Programme sind bereits vorinstalliert, andere lassen sich mit wenigen Klicks nachrüsten.
Entscheidend ist nicht, was man darüber liest – sondern wie es sich anfühlt.
Genau deshalb zeige ich Linux nicht nur theoretisch, sondern immer wieder live in meinen Computer-Webinaren (=> die nächsten Termine). Dort sehen Sie:
wie der Alltag mit Linux aussieht
wie Programme gestartet werden
wie vertraut (oder ungewohnt) sich die Bedienung anfühlt
Erst danach kann man ehrlich entscheiden, ob Linux passt.
Was ist mit Programmen, die ich kenne?
Eine der häufigsten Sorgen lautet:
"Was ist mit Word, Excel oder meinen gewohnten Programmen?"
Die gute Nachricht: Für fast alles gibt es unter Linux Alternativen.
Texte & Tabellen: LibreOffice
Internet: Firefox, Chrome
Fotos: einfache Bildbetrachter oder GIMP
Videos & Musik: VLC Media Player
Für viele Aufgaben reichen diese Programme völlig aus. Und: Sie sind ebenfalls kostenlos.
Und wenn etwas nicht klappt?
Das ist die wichtigste Frage überhaupt – und eine berechtigte. Ein neues System bringt immer Unsicherheiten mit sich. Deshalb müssen Sie mit Linux nicht allein bleiben.
Wenn Fragen auftauchen, etwas nicht wie erwartet funktioniert oder Sie einfach Unterstützung möchten, gibt es meine Computersprechstunde (=> die nächsten Termine) . Dort schauen wir uns Ihr konkretes Anliegen gemeinsam an – ruhig, verständlich und ohne Fachbegriffe. Keine anonymen Foren. Keine endlosen Anleitungen. Sondern persönliche Hilfe.
Linux muss man nicht können – man muss es erleben
Sie müssen Linux nicht sofort installieren, nicht perfekt verstehen und keine Entscheidung erzwingen.
Wichtig ist nur:
Sie dürfen sich in Ruhe ein Bild machen
Sie sehen verschiedene Linux-Varianten im Alltag
Sie wissen, dass Hilfe erreichbar ist
Genau dafür gibt es meine Computer-Webinare, in denen ich jeweils ein Linux-System vorstelle und erkläre.

Fazit: Eine echte Alternative – wenn man sie richtig kennenlernt
Linux ist keine Lösung für jeden. Aber für viele Menschen ist es eine überraschend angenehme Alternative zu Windows. Kostenlos, stabil, übersichtlich – und mit der richtigen Begleitung gut beherrschbar. Wenn Sie neugierig geworden sind, empfehle ich: Schauen Sie es sich an. Nicht allein, nicht unter Druck – sondern Schritt für Schritt.
Autor: Andreas Paersch, Computerhilfe in Ungarn



