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Gibt es eine Alternative zum kostenpflichtigen Windows?


Betriebssystem Ubuntu
Kostenpflichtiges Windows - oder doch besser eine Alternative?

Windows ist seit Jahrzehnten Standard. Doch mit steigenden Hardware-Anforderungen, kostenpflichtigen Lizenzen, erzwungenen Updates und wachsender Abhängigkeit von Microsoft-Diensten wächst bei vielen der Wunsch nach einer Alternative.

Warum wird mein Computer immer langsamer, komplizierter – und warum soll ich dafür jedes Mal wieder bezahlen?

Genau hier taucht ein Name immer häufiger auf: Linux.

Dieser Artikel richtet sich bewusst an Anwender, nicht an Techniker. Sie müssen nichts "umstellen", nichts programmieren und nichts Neues lernen wollen – sondern einfach verstehen, ob Linux für Sie eine echte Option ist.


Aktualisierung des Artikels: 24.01.2026

Erstfassung des Artikels: 25.09.2023


Was ist eigentlich Linux?


Linux ist ein kostenloses Betriebssystem. Es erfüllt denselben Zweck wie Windows oder macOS: Sie schreiben E-Mails, surfen im Internet, bearbeiten Dokumente, schauen Fotos an oder erledigen Ihre tägliche Computerarbeit.


Der große Unterschied: Linux gehört keinem Konzern. Es ist unabhängig, transparent und wird weltweit weiterentwickelt.


Für Sie als Anwender bedeutet das vor allem:

  • keine Lizenzkosten

  • keine Zwangs-Accounts

  • keine ungefragten Funktionsänderungen

  • mehr Kontrolle über den eigenen Computer



Warum denken immer mehr Windows-Nutzer über Linux nach?


Aus Gesprächen mit Anwendern höre ich immer wieder dieselben Gründe:


  • Der PC wird nach Windows-Updates langsamer

  • Neue Windows-Versionen funktionieren auf älteren Geräten nicht mehr

  • Datenschutz wird immer unübersichtlicher

  • Man möchte nicht jedes Jahr neue Hardware kaufen müssen

Linux ist kein Wundermittel – aber es ist für viele genau die ruhigere, stabilere Alternative, die sie suchen.



Ubuntu, Kubuntu oder Linux Mint – wo liegt der Unterschied?

Linux gibt es in verschiedenen Varianten, sogenannten Distributionen. Für Einsteiger werden vor allem diese drei immer wieder genannt:


Ubuntu

Ubuntu ist die bekannteste Linux-Variante.

  • moderne, aufgeräumte Oberfläche

  • sehr große Anwendergemeinschaft

  • viele Anleitungen und Hilfen

Ubuntu wirkt etwas anders als Windows, ist aber logisch aufgebaut und gut dokumentiert.


Kubuntu

Kubuntu basiert technisch auf Ubuntu, sieht aber anders aus.

  • klassische Desktop-Ansicht

  • Startmenü, Taskleiste, Fenster ähnlich wie bei Windows

  • viele Einstellmöglichkeiten

Viele Windows-Umsteiger fühlen sich hier schneller zuhause.


Linux Mint

Linux Mint gilt als besonders einsteigerfreundlich.

  • sehr Windows-ähnliche Bedienung

  • vorsichtige Updates

  • vieles funktioniert direkt nach der Installation

Gerade für Ü50-Anwender ist Linux Mint oft ein angenehmer Einstieg.



Ist Linux einfach zu bedienen?


Diese Frage lässt sich am besten so beantworten:

Linux ist nicht schwer – aber es ist anders.

Wer E-Mails schreibt, im Internet surft, Texte verfasst oder Fotos verwaltet, kommt mit Linux meist sehr schnell zurecht. Viele Programme sind bereits vorinstalliert, andere lassen sich mit wenigen Klicks nachrüsten.


Entscheidend ist nicht, was man darüber liest – sondern wie es sich anfühlt.

Genau deshalb zeige ich Linux nicht nur theoretisch, sondern immer wieder live in meinen Computer-Webinaren (=> die nächsten Termine). Dort sehen Sie:


  • wie der Alltag mit Linux aussieht

  • wie Programme gestartet werden

  • wie vertraut (oder ungewohnt) sich die Bedienung anfühlt

Erst danach kann man ehrlich entscheiden, ob Linux passt.



Was ist mit Programmen, die ich kenne?

Eine der häufigsten Sorgen lautet:

"Was ist mit Word, Excel oder meinen gewohnten Programmen?"

Die gute Nachricht: Für fast alles gibt es unter Linux Alternativen.

  • Texte & Tabellen: LibreOffice

  • Internet: Firefox, Chrome

  • Fotos: einfache Bildbetrachter oder GIMP

  • Videos & Musik: VLC Media Player

Für viele Aufgaben reichen diese Programme völlig aus. Und: Sie sind ebenfalls kostenlos.


Und wenn etwas nicht klappt?


Das ist die wichtigste Frage überhaupt – und eine berechtigte. Ein neues System bringt immer Unsicherheiten mit sich. Deshalb müssen Sie mit Linux nicht allein bleiben.

Wenn Fragen auftauchen, etwas nicht wie erwartet funktioniert oder Sie einfach Unterstützung möchten, gibt es meine Computersprechstunde (=> die nächsten Termine) . Dort schauen wir uns Ihr konkretes Anliegen gemeinsam an – ruhig, verständlich und ohne Fachbegriffe. Keine anonymen Foren. Keine endlosen Anleitungen. Sondern persönliche Hilfe.



Linux muss man nicht können – man muss es erleben


Sie müssen Linux nicht sofort installieren, nicht perfekt verstehen und keine Entscheidung erzwingen.


Wichtig ist nur:


  • Sie dürfen sich in Ruhe ein Bild machen

  • Sie sehen verschiedene Linux-Varianten im Alltag

  • Sie wissen, dass Hilfe erreichbar ist


Genau dafür gibt es meine Computer-Webinare, in denen ich jeweils ein Linux-System vorstelle und erkläre.



Fazit: Eine echte Alternative – wenn man sie richtig kennenlernt


Linux ist keine Lösung für jeden. Aber für viele Menschen ist es eine überraschend angenehme Alternative zu Windows. Kostenlos, stabil, übersichtlich – und mit der richtigen Begleitung gut beherrschbar. Wenn Sie neugierig geworden sind, empfehle ich: Schauen Sie es sich an. Nicht allein, nicht unter Druck – sondern Schritt für Schritt.


Autor: Andreas Paersch, Computerhilfe in Ungarn

 
 
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