Facebook-Account gehackt. Was jetzt?

Ihr Facebook-Passwort funktioniert plötzlich nicht mehr? Freunde erhalten merkwürdige Nachrichten von Ihnen? Oder jemand hat ein zweites Profil mit Ihrem Namen und Foto angelegt? Das ist ärgerlich und manchmal auch gefährlich: Betrüger können versuchen, in Ihrem Namen Geld zu verlangen, persönliche Daten zu stehlen oder weitere Konten zu übernehmen.
Nicht jedes dieser Anzeichen bedeutet, dass Ihr Konto tatsächlich gehackt wurde. Ich zeige Ihnen, wie Sie den Unterschied erkennen, welche Schritte jetzt wichtig sind und wie Sie Ihr Konto danach besser schützen.

Letzte Aktualisierung am 14.10.2026
Erstfassung am 16.06.2022
Autor: Andreas Paersch, Computerhilfe in Ungarn
Die meisten Fehler passieren nicht bei Facebook selbst, sondern in der Hektik danach: Man klickt auf den nächsten Link, gibt irgendwo einen Sicherheitscode ein oder vergisst, dass hinter dem Facebook-Konto noch eine viel wichtigere Tür steckt, nämlich das eigene E-Mail-Konto.
Die ersten Minuten: Was Sie jetzt tun und was nicht
Klicken Sie keine Links aus verdächtigen Nachrichten oder E-Mails an, auch wenn dort „Facebook“ steht. Öffnen Sie Facebook selbst oder tippen Sie die offizielle Adresse ein.
Geben Sie keinen Code weiter, weder SMS-Codes noch Authenticator- oder Wiederherstellungscodes, auch nicht an „Freunde“ oder „Helfer“.
Starten Sie die offizielle Wiederherstellung unter facebook.com/hacked, wenn Sie sich nicht mehr anmelden können.
Verwenden Sie dafür möglichst ein Gerät, mit dem Sie sich schon früher bei Facebook angemeldet haben.
Zuerst klären, was überhaupt passiert ist
Fall 1: Ihr Konto wurde tatsächlich gehackt
Sie können sich nicht mehr anmelden, Ihr Passwort wurde geändert oder jemand verschickt Nachrichten über Ihr Konto. Dann sollten Sie sofort handeln und die Wiederherstellung über facebook.com/hacked starten.
Fall 2: Jemand hat Ihr Profil kopiert
Ein Betrüger legt mit Ihrem Namen und Ihrem Profilfoto ein neues Konto an, und Ihre Freunde bekommen erneut Freundschaftsanfragen von „Ihnen“. Das bedeutet nicht automatisch, dass jemand Zugriff auf Ihr echtes Konto hat. Titel- und Profilbilder sind meist öffentlich und lassen sich einfach kopieren.
So gehen Sie vor:
Prüfen Sie, ob Sie sich weiterhin normal in Ihr echtes Konto einloggen können.
Melden Sie das gefälschte Profil: Öffnen Sie die Kopie (nicht Ihr Original), tippen Sie auf die drei Punkte und wählen Sie „Profil melden“.
Stellen Sie Ihre Freundesliste auf „Nur ich“, damit Betrüger sie nicht für Anfragen an Ihre Kontakte nutzen können. Sie finden die Einstellung unter „Einstellungen“ → „So kann man dich finden und kontaktieren“ → „Wer kann deine Freundesliste sehen?“.
Warnen Sie Ihre Freunde, damit niemand die falsche Anfrage annimmt.
Häufig läuft die Masche so: Der falsche „Freund“ fragt nach der Handynummer und lässt sich dann den per SMS zugeschickten Code geben. Damit bestätigen die Betrüger eine Zahlung, die über die Handyrechnung des Opfers abgebucht wird. Wer darauf hereingefallen ist, sollte seinen Mobilfunkanbieter kontaktieren und eine Drittanbietersperre einrichten lassen (laut Verbraucherzentrale ist das oft per Anruf oder im Online-Kundenbereich möglich).
Fall 3: Sie können sich noch anmelden, entdecken aber Verdächtiges
Ändern Sie umgehend Ihr Passwort, prüfen Sie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und angemeldete Geräte und beenden Sie unbekannte Sitzungen. Kontrollieren Sie außerdem, ob jemand Zugriff auf Ihr E-Mail-Konto haben könnte (siehe unten).
Unsicher, welcher Fall bei Ihnen vorliegt?
Schildern Sie mir Ihr Problem, persönlich, verständlich und ohne Fachchinesisch: Computerhilfe anfragen. Das erste Gespräch ist kostenfrei. Eine kompakte Zwölf-Punkte-Checkliste finden Sie am Ende des Artikels.
Bevor Sie Passwörter ändern: Ist Ihr Gerät sauber?
Hat sich Schadsoftware auf Ihrem Computer oder Smartphone eingenistet, kann ein neues Passwort sofort wieder abgegriffen werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, vor dem Passwortwechsel einen Virenscan durchzuführen. Wenn möglich, nehmen Sie die weiteren Schritte von einem zweiten, unauffälligen Gerät aus vor.
Auch ohne Schadsoftware kann es passiert sein, dass Sie Ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Facebook-Seite eingegeben haben. Dann liegt das Problem zunächst bei den gestohlenen Zugangsdaten, nicht beim Gerät.
Wenn Sie nicht mehr in Ihr Facebook-Konto kommen
Facebook hat für diesen Fall eine eigene Wiederherstellungsseite: facebook.com/hacked. Experimentieren Sie nicht mit Suchergebnissen und klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, nur weil dort „Facebook“ steht.
Nutzen Sie, wenn möglich, einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet, mit dem Sie sich früher schon angemeldet haben. Meta gibt an, bekannte Geräte und vertraute Orte bei der Wiederherstellung besser zu erkennen. Je nach Fall werden außerdem zusätzliche Möglichkeiten zur Identitätsprüfung angeboten, etwa ein optionales Video-Selfie oder ein Ausweisdokument. Welche Optionen Sie sehen, hängt vom Konto und vom Fall ab. Schicken Sie Ausweis oder Selfie ausschließlich über den offiziellen Facebook-Ablauf und niemals an Dritte.
Suchen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach (auch im Spam-Ordner) nach Sicherheitsmitteilungen von Facebook über eine geänderte E-Mail-Adresse oder ein geändertes Passwort. Solche Mails können Hinweise enthalten, wie sich die Änderung melden lässt. Öffnen Sie sie nur, wenn Sie sicher sind, dass sie echt sind, und gehen Sie im Zweifel lieber direkt über facebook.com/hacked.
Was, wenn der Hacker die E-Mail-Adresse geändert hat?
Vielleicht hat der Angreifer nicht nur das Passwort, sondern auch die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse geändert. Die Wiederherstellungsnachrichten landen dann bei einer fremden Adresse. Das bedeutet noch nicht, dass auch Ihr persönliches E-Mail-Postfach gehackt wurde.
Versuchen Sie es weiterhin über die offizielle Seite. Hat der Angreifer zusätzlich eine eigene Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet, kommen Sie unter Umständen nur mit der Hilfe von Facebook wieder in das Konto. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass in solchen Fällen der Kontakt zum Anbieter unerlässlich sein kann und dass ein Konto im schlimmsten Fall unwiederbringlich verloren ist. Gehen Sie also die vorgesehenen Schritte sorgfältig durch.
Der Punkt, den viele vergessen: Ihre E-Mail-Adresse
Wenn wir gemeinsam vor dem Rechner sitzen, geht es zunächst um Facebook, denn das Konto funktioniert ja nicht mehr. Ich frage aber schnell: „Welche E-Mail-Adresse ist mit Facebook verbunden?“ Und gleich danach: „Ist diese E-Mail-Adresse selbst noch sicher?“
Über die E-Mail-Adresse laufen häufig Passwort- und Wiederherstellungsnachrichten. Kontrolliert ein Angreifer auch Ihr Postfach, kann er Nachrichten mitlesen, Passwortänderungen anstoßen und versuchen, weitere Konten zu übernehmen. Deshalb hat die Absicherung des E-Mail-Kontos höchste Priorität.
Was Sie im E-Mail-Konto kontrollieren sollten
Stimmt das Passwort noch, und kennen Sie alle angemeldeten Geräte?
Ist eine fremde Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse oder eine fremde Telefonnummer eingetragen?
Gibt es Anmeldungen, die Sie nicht zuordnen können?
Gibt es Weiterleitungen oder Filter, die Sie nicht eingerichtet haben? Ein Angreifer kann Nachrichten automatisch weiterleiten, verschieben oder löschen lassen. Die Verbraucherzentrale rät ausdrücklich, Filterregeln und Weiterleitungen zu prüfen.
Kommen Sie nicht mehr in Ihr E-Mail-Konto, nutzen Sie die offizielle Kontowiederherstellung Ihres Anbieters, zum Beispiel von Google, Microsoft oder GMX, und gehen Sie dafür direkt auf dessen Webseite. Betrüger bieten in solchen Momenten gern „schnelle Hilfe“ an.
Versuchen Sie parallel weiter, Facebook über facebook.com/hacked wiederherzustellen. Auch ohne Zugriff auf die alte Adresse werden Ihnen dort mitunter andere Wege zur Identitätsprüfung angeboten. Was bringt es sonst, Facebook zurückzubekommen, während jemand weiterhin in Ihrem Postfach mitliest?
E-Mail-Konto prüfen lassen?
In einer Online-Sprechstunde gehe ich mit Ihnen gemeinsam durch, ob Ihr Postfach noch sicher ist: Passwort, angemeldete Geräte, Filter und Weiterleitungen. Passwörter und Sicherheitscodes bleiben dabei bei Ihnen.
Dasselbe Passwort bei anderen Diensten?
Meine nächste Frage lautet meist: „Hatten Sie dieses Passwort auch bei anderen Diensten?“ Wenn ja, sollten Sie es dort ebenfalls ändern, zuerst beim E-Mail-Konto, danach bei Instagram, Online-Shops, Google, Microsoft und allem, was wichtig ist.
Am besten verwenden Sie für jedes wichtige Konto ein eigenes Passwort.
Das ist unbequemer, aber ein gestohlenes Passwort lässt sich dann nicht bei fünf anderen Diensten ausprobieren. Ein Passwortmanager hilft, den Überblick zu behalten. Ob Ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist, können Sie zum Beispiel mit dem Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts oder dem Leak-Checker der Uni Bonn prüfen.
Sie kommen wieder in Facebook? Dann noch nicht aufhören
Die Wiederherstellung hat geklappt? Das ist der wichtigste Moment, aber noch nicht das Ende. Wir wissen noch nicht, was während des fremden Zugriffs verändert wurde. Gehen Sie das Konto deshalb Punkt für Punkt durch:
Neues Passwort: Nicht das alte weiterverwenden und nicht nur eine Zahl anhängen. Vergeben Sie ein Passwort, das Sie ausschließlich für Facebook nutzen.
E-Mail-Adresse und Telefonnummer: Es sollten nur Ihre eigenen oder von Ihnen bewusst hinterlegte Angaben stehen. Eine fremde Adresse oder Nummer muss unbedingt entfernt werden.
Angemeldete Geräte: Prüfen Sie, auf welchen Geräten und an welchen Orten das Konto verwendet wurde, und beenden Sie unbekannte Sitzungen. Manchmal zeigt sich erst hier, dass ein fremdes Gerät noch Zugriff hat.
Aktivitäten: Wurden Beiträge veröffentlicht, Nachrichten oder Freundschaftsanfragen verschickt? Gibt es neue Seiten, Gruppen oder Apps? Wurden Einstellungen verändert? Sie sollten wissen, was Ihre Kontakte möglicherweise bekommen haben.
Werbekonto oder Geschäftsseite verknüpft?
Sobald eine Zahlungsmethode hinterlegt ist, lohnt sich ein Blick auf Werbekonten und Business-Konten. Wurden Anzeigen geschaltet, die nicht von Ihnen stammen? Ist eine unbekannte Zahlungsmethode hinterlegt? Haben fremde Personen Zugriff auf einen Business Manager oder eine verknüpfte Seite? Auch private Konten sind über die Jahre manchmal mit einer Seite oder einem früher eingerichteten Werbekonto verbunden, ohne dass man daran denkt. Bei unautorisierten Abbuchungen informieren Sie zusätzlich Ihre Bank beziehungsweise Ihr Kartenunternehmen.
Das Konto besser absichern
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Dabei reicht das Passwort allein nicht mehr aus: Bei der Anmeldung kommt eine zusätzliche Prüfung dazu. Das ist keine hundertprozentige Garantie, macht es einem Angreifer aber deutlich schwerer. Besser als der Code per SMS ist in der Regel eine Authenticator-App. Bewahren Sie Wiederherstellungscodes sicher auf, nicht im E-Mail-Postfach, das Sie damit schützen wollen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt die Zwei-Faktor-Authentisierung insbesondere für wichtige Online-Konten, und das E-Mail-Konto gehört dazu.
Sicherheitscheck und Passkeys
Facebook bietet einen Sicherheitscheck an, mit dem Sie wichtige Kontoeinstellungen überprüfen können. Außerdem gibt es Passkeys: Sie melden sich per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN an. Das ist komfortabel und schützt besser vor Passwortdiebstahl durch gefälschte Seiten. Meta hat Passkeys zunächst für die Facebook-App auf iOS und Android eingeführt. Ob die Funktion für Ihr Gerät und Ihr Konto verfügbar ist, sehen Sie in den Einstellungen (Accounts Center). Das Passwort bleibt als Rückfall meist weiter nutzbar, deshalb sollte es trotzdem stark und einzigartig sein.
Damit es nicht wieder passiert:
Wie Sie Passwörter und wichtige Zugangsdaten übersichtlich und sicher ablegen, zeige ich in meinen Computer-Webinaren und im Digitalen Familienordner. Neue Tipps rund um Computer und Sicherheit gibt es im Newsletter.
Freunde warnen, besonders wenn um Geld gebeten wurde
Stellen Sie sich vor, der Angreifer schreibt zehn Ihrer Freunde an: „Ich habe gerade ein Problem. Kannst du mir schnell Geld schicken?“ Für den Empfänger sieht das aus wie eine Nachricht eines guten Freundes. Oder es wird ein Link verschickt, der angeblich zu einem Foto führt. Informieren Sie Ihre Kontakte deshalb, wenn bereits Nachrichten über Ihr Konto verschickt wurden. Eine kurze Nachricht reicht:
„Mein Facebook-Konto wurde gehackt. Falls ihr in letzter Zeit eine ungewöhnliche Nachricht oder einen Link von mir bekommen habt, bitte nicht darauf reagieren und nichts anklicken.“
Sinnvoll ist auch der Hinweis, im Zweifel kurz anzurufen, bevor jemand Geld schickt.
Wenn Geld verloren gegangen ist
Wurde Geld überwiesen oder unberechtigt abgebucht, kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Bank oder den Zahlungsdienstleister. Vielleicht lässt sich eine Zahlung noch stoppen oder zurückholen. Im Zweifel lassen Sie Karten sperren, in Deutschland über den Sperr-Notruf 116 116 (aus dem Ausland +49 116 116). Sichern Sie Nachrichten, Screenshots und Zahlungsbelege.
Wurden Freunde oder Bekannte zu einer Zahlung überredet, ist das nicht mehr nur ein Sicherheitsproblem, sondern ein Betrugsfall. Erstatten Sie dann Anzeige, auch damit der Vorgang dokumentiert ist. Wenn Sie in Ungarn leben, wenden Sie sich an die örtliche Polizei (rendőrség). Wer in Deutschland wohnt, kann nach Angaben der Verbraucherzentrale auch online Anzeige erstatten, ein persönliches Erscheinen mit Belegen ist aber oft hilfreicher. Bei Bedarf kann die deutsche Botschaft in Budapest erste Orientierung geben, auch wenn sie selbst keine Anzeige entgegennimmt. Notieren Sie Zeitpunkte, und nehmen Sie Screenshots und, falls vorhanden, Zahlungsbelege mit.
Und was ist mit dem Computer?
Ein gehacktes Facebook-Konto bedeutet nicht automatisch, dass auch Ihr Computer gehackt wurde. Schauen Sie aber genauer hin, wenn sich das Gerät auffällig verhält:
Sind neue Programme installiert, die Sie nicht kennen?
Gibt es unbekannte Browser-Erweiterungen?
Öffnen sich plötzlich Fenster, oder verhält sich der Browser anders als vorher?
Dann sollte der Computer ebenfalls überprüft werden: Virenscan, Updates und Entfernen unbekannter Programme und Erweiterungen.
Vorsicht vor angeblichen Facebook-Helfern
Wer sein Konto nicht mehr unter Kontrolle hat, ist empfänglich für schnelle Lösungen, und genau das nutzen Betrüger aus. Verspricht Ihnen jemand: „Ich hole Ihr Facebook-Konto zurück“ und verlangt dafür Ihr Passwort oder einen Sicherheitscode, sollten Sie sofort misstrauisch werden. Geben Sie niemals einen Facebook-Bestätigungscode an eine andere Person weiter. Das gilt genauso für SMS-Codes, Authenticator-Codes und Wiederherstellungscodes.
Auch eine seriöse Computerhilfe braucht diese Daten nicht. Ich kann Ihnen erklären, wo Sie klicken müssen und was die einzelnen Schritte bedeuten. Passwort und Sicherheitscodes bleiben bei Ihnen.
Was tun, wenn Facebook nicht sofort hilft?
Die Wiederherstellung funktioniert nicht immer sofort, und nicht jeder bekommt dieselben Optionen angezeigt. Meta hat seine Support- und Wiederherstellungsangebote in den letzten Monaten ausgebaut, unter anderem mit einem zentralen Support-Bereich in der App und einem KI-gestützten Support-Assistenten (soweit in Ihrem Land und für Ihren Fall verfügbar). Trotzdem gilt: Es gibt keinen seriösen Trick, den Facebook-Support zu umgehen.
Verlangt Facebook weitere Informationen, führen Sie die dort angebotenen Schritte sorgfältig durch. Und wenn Sie nicht verstehen, was Facebook von Ihnen möchte, holen Sie sich Unterstützung.
Checkliste: Die zwölf wichtigsten Schritte
Keine verdächtigen Links anklicken und keinen Code weitergeben.
Die offizielle Wiederherstellung über facebook.com/hacked aufrufen, möglichst von einem Gerät, das Sie schon früher für Facebook genutzt haben.
Vor jeder Passwortänderung prüfen, ob das Gerät sauber ist (Virenscan), oder ein zweites Gerät verwenden.
Prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse noch korrekt hinterlegt ist.
Das E-Mail-Konto selbst auf fremde Zugriffe, Weiterleitungen und Filter kontrollieren.
Sobald Sie wieder Zugriff haben, ein neues, nur für Facebook verwendetes Passwort vergeben.
E-Mail-Adresse und Telefonnummer im Facebook-Konto kontrollieren.
Angemeldete Geräte und Sitzungen überprüfen und unbekannte beenden.
Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten (möglichst per Authenticator-App) und, wenn verfügbar, einen Passkey einrichten.
Freunde informieren, wenn über Ihr Konto Nachrichten verschickt wurden. Bei Geldforderungen Bank und Polizei einschalten.
Andere Konten prüfen, bei denen dasselbe Passwort verwendet wurde.
Bei Verdacht auch Computer oder Smartphone überprüfen lassen.
Wenn Sie Unterstützung brauchen
Facebook, E-Mail-Konto, Smartphone und Computer: Manchmal ist es schwer herauszufinden, wo das eigentliche Problem liegt. In meiner Computerhilfe schauen wir gemeinsam, was passiert ist und welche Schritte sinnvoll sind. Ihr Passwort und Ihre Sicherheitscodes bleiben selbstverständlich bei Ihnen. Das erste Gespräch ist kostenfrei; erst wenn Sie mich mit der Unterstützung beauftragen, berechne ich meine Arbeitszeit.
Lieber telefonisch? Sie erreichen mich unter +49-151 708 62 770 oder +36-30 26 86 538, oder per E-Mail an info@paersch-services.com.
Und wenn Sie künftig informiert bleiben möchten: Zum Newsletter anmelden
Weitere Informationen
Diese Anlaufstellen empfehle ich bei einem solchen Fall:
Facebook und Meta
Verbraucherzentrale



