Computer mit Virus? Ruhige Soforthilfe für Selbstständige und kleine Unternehmen
- info480541
- 15. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Stellen Sie sich vor: Ihr Computer wird plötzlich langsam. Programme reagieren verzögert, seltsame Fenster tauchen auf oder Ihr E‑Mail‑Konto verschickt Nachrichten, die Sie nie geschrieben haben. Ein mulmiges Gefühl macht sich breit. Ist das ein Virus? Eine andere Schwierigkeit? Oder nur ein harmloses Problem?
Dieser Artikel richtet sich insbesondere an Nutzer, die keine Technikprofis sind – aber auf einen funktionierenden Computer angewiesen. Sie erfahren hier klar und verständlich, was Sie tun können, wenn Sie einen Virenbefall vermuten, und wie Sie sich in Zukunft besser schützen.
Überarbeitung: 15.12.2025
Erstfassung: 16.06.2022
Ein Virenbefall ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Das passiert täglich tausenden von Nutzern und Unternehmen. Wichtig ist, dass Sie jetzt ruhig bleiben und die richtigen Schritte einleiten.
Woran merke ich, dass etwas nicht stimmt?
Nicht jedes Computerproblem ist gleich ein Virus. Doch es gibt Warnzeichen, die Sie ernst nehmen sollten:
Ihr Computer ist plötzlich sehr langsam
Es öffnen sich Fenster oder Werbeanzeigen ohne Ihr Zutun
Ihr Virenschutz meldet ungewöhnliche Aktivitäten
Ihr E‑Mail‑Konto wird gesperrt oder versendet Spam
Programme starten, die Sie nicht kennen
Wichtig: Ein einzelnes Anzeichen kann ggf. harmlos sein. Treten mehrere gleichzeitig auf, sollten Sie rasch handeln.
Erste Hilfe: Das können Sie sofort tun
Bevor Sie in Panik verfallen oder wahllos Programme installieren, gehen Sie Schritt für Schritt vor:
Trennen Sie sofort die Verbindung zum Internet Der erste Schritt ist, die Tür zu schließen! Die meisten Viren brauchen das Netzwerk, um sich auszubreiten oder weitere Befehle zu empfangen.
Bei WLAN (Laptop/PC): Schalten Sie den WLAN-Schalter am Gerät aus oder nutzen Sie die Einstellungen, um die Verbindung zu trennen.
Bei Kabelverbindung (Desktop-PC): Ziehen Sie einfach das Netzwerkkabel hinten aus Ihrem PC heraus.
Fahren Sie den Laptop oder PC herunter
Lassen Sie das System nicht einfach weiterlaufen. Fahren Sie den befallenen Computer über das Startmenü regulär herunter. Wenn das nicht möglich ist, schalten Sie das Gerät aus (Not-Aus-Knopf gedrückt halten). Ziel: Sie verhindern, dass der Schädling während der weiteren Suche nach Hilfe noch Schaden anrichtet.
Ruhe bewahren und nichts überstürzen Keine unbekannten „Wunderprogramme“ aus dem Internet laden – das verschlimmert Probleme oft. Auch nicht ständig versuchen, neu zu starten. Wenn Sie kein IT-Profi sind, ist jetzt der beste Zeitpunkt, den Computerhelfer Ihres Vertrauens anzurufen.
Datensicherung prüfen Haben Sie ein aktuelles Backup? Sehr gut. Falls nicht: Jetzt nichts mehr kopieren, bevor klar ist, was los ist.
Muss ich sofort einen Computer-Helfer rufen?
Nicht unbedingt. In vielen Fällen lässt sich ein Problem mit einfachen Mitteln klären.
Holen Sie jedoch unbedingt Hilfe, wenn:
Sie keinen Zugriff mehr auf wichtige Daten haben
Ihr Online‑Banking oder geschäftliche Zugänge betroffen sind
Ihr Computer ständig neu startet oder abstürzt
Sie unsicher sind und sich überfordert fühlen
Doch: Lieber einmal zu früh fragen als zu spät handeln => Kontakt Andreas Paersch
5 einfache Schutz‑Tipps für den Alltag
Sie müssen kein Technikexperte sein, um sich besser zu schützen:
Regelmäßige Updates zulassen Betriebssystem und Programme sollten sich automatisch aktualisieren.
Starke Passwörter verwenden Lieber ein Passwort‑Manager als Zettel oder immer dasselbe Passwort.
Vorsicht bei E‑Mails Unbekannte Anhänge oder Links lieber nicht öffnen – auch wenn es dringend klingt.
Regelmäßige Backups Externe Festplatte oder Cloud – Hauptsache, Ihre Daten sind gesichert.
Brauchen Sie Unterstützung? Ich helfe Ihnen gern.

Wenn Sie unsicher sind, ob wirklich ein Virus vorliegt – oder wenn Sie einfach jemanden brauchen, der ruhig, verständlich und ohne Fachsprache mit Ihnen durch die Situation geht – dann nutzen Sie meine Online‑Sprechstunde für Computerfragen.
Gemeinsam klären wir:
ob tatsächlich ein Sicherheitsproblem vorliegt
was Sie selbst lösen können
und wann gezielte Hilfe sinnvoll ist
Lieber kurz nachfragen, als lange rätseln.
Autor: Andreas Paersch



