Googelst Du noch oder setzt Du schon ChatGPT ein?
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- 28. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Die oft noch anzutreffende Antwort mit „ich google das mal kurz“ hat inzwischen immer stärker werdende Konkurrenten, wenn es um Hilfe bei der Informationssuche geht. Da fallen Namen wie ChatGPT, Perplexity, Grok, und andere. Es sind Chatbots, d.h. Computerprogramme, die „automatisiert“ Antworten geben und dabei dem Gegenüber das Gefühl vermitteln, als würde ein Mensch antworten. Faszinierend oder erschreckend – lassen Sie uns ein wenig beide Seiten der Medaille ansehen.
So gibt ChatGPT dem Fragesteller eine zusammenfassende Antwort aus mehreren Quellen – und dies in unglaublicher Geschwindigkeit und Effizienz. Der Aufwand bei der Google-Suche, die aufgelisteten Links zu prüfen und die Ergebnisse selbst zusammen zu schreiben, entfällt komplett. Der Nutzer kann auf Wunsch seine Fragestellungen vertiefen und somit weitere Informationen bekommen. Der Chatbot geht bei seiner Aufbereitung der Antworten auch auf die Qualität der Fragestellungen ein. Er kann Zusammenhänge verstehen und Anweisungen interpretieren. Und die Antworten können sich sehen lassen: vom Schreiben von Texten, über Bildkreationen und-manipulationen, Zusammenfassungen von Texten hin zum Programmieren von verschiedenen Anwendungen und noch vieles mehr.
Doch menschliche Fähigkeiten wie Empathie, Vertrauen oder kritisches Denken kann ein Chatbot (noch) nicht leisten. Eine KI soll uns ja nur helfen, nicht ersetzen. Doch somit werden leider auch Menschen die KI einsetzen, um ihre nicht so guten Ziele umzusetzen wie bspw. bei der Erstellung von böswilligen Pishing-Mails. Auch leistet eine KI wunderbare Arbeit bei der Auswertung gesammelter Daten. Das kann hilfreich sein, doch es kann auch Einschätzungen herausgeben, welche wir eigentlich nicht herausgeben möchten. „Früher“ war unser Schutz der hohe zeitliche Aufwand bei der Datenauswertung… . Heute macht es eine KI „auf Knopfdruck“.
Wir erleben immer mehr die Verwendung von Chatbots wie ChatGPT und Co im Alltag. Die Stärke und Schnelligkeit dieser Programme sind beeindruckend und können in vielen Fällen starke Arbeitserleichterungen bringen. Doch sie sollten nur ein Hilfsmittel sein, das seine Gegenüber unterstützt, aber nicht lenken sollte. Auch sollten wir das erzeugte Ergebnis immer „mit einer Prise“ Skepsis betrachten. Denn die KI lernt durch sammeln und auswerten von Informationen – doch woher kommen eigentlich diese Informationen…?
Übrigens, Chatbots wie ChatGPT stehen auch in einer kostenfreien Version zur Verfügung! Also, viel Freude beim selber austesten: www.chatgpt.com
Autoren:
Andreas Paersch und Jörg Reece, Computerhilfe in Ungarn
Weitere Informationen und eine kurze Vorstellung auf www.paersch-services.com/balatonzeitung



