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Wie entwickle ich ein klares Wunschkundenbild, um mehr Kunden zu gewinnen?

Aktualisiert: 28. Dez. 2025



Viele Selbstständige investieren Unmengen an Zeit in ihre Website, nur um dann festzustellen: Die Anfragen bleiben aus oder es melden sich Menschen, die eigentlich gar nicht zum Angebot passen. Als Marketingberater und Webseiten-Bauer sehe ich dieses Phänomen täglich. Die Ursache ist fast immer dieselbe: Ein unscharfes Bild vom Wunschkunden.


Aktualisierung des Artikels: 23.12.2025

Erstfassung: 16.06.2022


Wer jeden ansprechen will, erreicht am Ende niemanden. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie aus der Theorie der „Buyer Persona“ ein praktisches Werkzeug machen, das Ihre Website in einen Kundenmagneten verwandelt.



Warum „Marketing von der Stange“ für Selbstständige scheitert


Große Konzerne können es sich leisten, mit Gießkannen-Marketing Reichweite zu kaufen. Wir Selbstständige können das nicht. Wir brauchen Präzision.


Ein Wunschkunden-Bild (oder eine Buyer Persona) ist weit mehr als eine demografische Auflistung von Alter und Wohnort. Es ist die emotionale Blaupause für Ihr gesamtes Business.

Meine Erfahrung als Berater: Eine Website ohne klare Persona ist wie ein Haus ohne Fundament. Sie sieht vielleicht nett aus, wird aber beim ersten Windhauch (oder Konkurrenzkampf) keine Ergebnisse liefern.

Die Persona als Design-Blaupause: Mehr als nur Text


Wenn wir bei Paersch Services Webseiten für unsere Kunden entwickeln, ist das Wunschkunden-Bild unser wichtigstes Werkzeug. Es entscheidet über:


  1. Die Informationsarchitektur:  Braucht Ihr Kunde schnelle Fakten (Bulletpoints) oder tiefes Vertrauen (lange Fallstudien)?

  2. Die Tonalität:  Sprechen wir locker und motivierend oder seriös und faktenbasiert?

  3. Die User Experience (UX):  Sucht Ihr Kunde am Smartphone nach einer schnellen Lösung für ein akutes Problem oder sitzt er abends am Desktop und recherchiert strategisch?


3 unkonventionelle Wege, wie Sie Ihren Wunschkunden wirklich kennenlernen


Vergessen Sie langweilige Theorie-Fragebögen. Nutzen Sie diese drei Methoden, um echte Einblicke zu gewinnen:

1. Der Amazon-Rezensions-Hack

Suchen Sie nach Fachbüchern, die Ihre Zielgruppe liest. Schauen Sie sich die 3-Sterne-Bewertungen an. Warum? 5 Sterne sind oft euphorisch, 1 Stern ist oft nur Frust. In den 3-Sterne-Rezensionen finden Sie die echten Lücken: „Das Buch war gut, aber mir hat die konkrete Anleitung für Schritt X gefehlt.“ Das ist Ihr Content-Gold!


2. Die „Anti-Persona“ definieren

Wissen Sie, wen Sie nicht wollen? Schreiben Sie auf, welche Kunden Ihnen in der Vergangenheit Energie geraubt haben. Wer das Profil Ihres Wunschkunden schärfen will, muss die Ränder klar abgrenzen.


3. Die Sprache des Kunden spiegeln

Nutzen Sie exakt die Wörter, die Ihre Kunden in E-Mails oder Erstgesprächen verwenden. Wenn Ihr Kunde sagt: „Ich fühle mich im Technik-Dschungel verloren“, dann schreiben Sie nicht: „Ich biete IT-Infrastruktur-Beratung“. Schreiben Sie: „Ich führe Sie sicher durch den Technik-Dschungel.“


Praxischeck: Ist Ihre aktuelle Website „Persona-scharf“?


Stellen Sie sich vor Ihren Monitor und beantworten Sie ehrlich:

  • Findet sich mein idealer Kunde innerhalb von 3 Sekunden in der Headline wieder?

  • Lösen meine Texte ein spezifisches Problem oder zählen sie nur Leistungen auf?

  • Spiegelt das Design die Ästhetik und die Werte meiner Zielgruppe wider?



Ihr nächster Schritt: Vom Nebel zur Klarheit


Die Theorie zu kennen ist das eine – sie auf das eigene Business anzuwenden das andere. Oft ist man für die eigenen Stärken und die Bedürfnisse der Kunden „betriebsblind“.

Andreas Paersch
Andreas Paersch

Genau hier setzt meine Marketing-Videosprechstunde an.

In 30 oder 60 Minuten werfen wir gemeinsam einen Experten-Blick auf Ihre aktuelle Positionierung und Ihre Website. Wir schärfen Ihr Wunschkunden-Profil und identifizieren die Hebel, mit denen Sie sofort mehr Sichtbarkeit und die richtigen Anfragen erzielen.




Fazit

Ein scharfes Wunschkunden-Bild ist keine lästige Marketing-Hausaufgabe, sondern die Befreiung von unnötigem Ballast. Wenn Sie wissen, für wen Sie arbeiten, macht Marketing plötzlich wieder Spaß – und Ihre Website erledigt den Verkauf fast wie von selbst.



Über Andreas Paersch

"Ich kombiniere strategische Marketingberatung mit technischem Webdesign. Mein Ziel ist es, dass Selbstständige nicht nur eine "schöne" Website haben, sondern ein digitales Werkzeug, das ihre Wunschkunden versteht und überzeugt." Mehr über Andreas Paersch

 
 
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