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Was passiert mit Ihrem Marketing, wenn Facebook morgen den Stecker zieht?

  • vor 6 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit



"Menschen folgen dem Unternehmensprofil auf den sozialen Kanälen". Diese Aussage haben Sie bisher immer wieder gehört und so setzen Sie es auch selbst um. Und mit jeder steigenden Zahl an "Freunden" wächst bei vielen Selbstständigen und kleinen Unternehmen die Hoffnung, digital endlich auf dem richtigen Weg zu sein. Wer regelmäßig postet, präsent bleibt und seine Kanäle pflegt, sollte so doch eigentlich "automatisch" näher an neue Kunden herankommen. Sichtbarkeit, so scheint es, ist doch heute die entscheidende Währung. Oder doch nicht?


Artikel von Andreas Paersch, Marketing-Coach für Selbstständige


Artikel vom 28. Juni 2026


 

Ich höre es in meinen Marketing-Coachings mit Selbstständigen und Inhabern kleiner Unternehmer immer wieder. Woche für Woche werden viele Stunden in Content, Reels, Beiträge, Storys und Plattformpflege der sozialen Medien investiert. Sie sind vielleicht der Meinung, dass diese Aktionen auch von allen gesehen wird. Da muss ich Sie enttäuschen - leider ist das nur ein Wunsch. Werfen Sie bspw. mal einen Blick auf Facebook in die Insights (Statistik) Ihres Beitrags und Sie werden wahrscheinlich eines Besseren belehrt. Stellen Sie ein Video auf Facebook live, von dem Sie der Meinung sind, dass es bis zum Ende angesehen wird. Ein Blick in die Insights: upps......


Ein weiteres Argument, über das Sie vielleicht noch nicht nachgedacht haben. Was passiert eigentlich mit der Kommunikationen zu (potenziellen) Kunden, wenn Plattformen wie Facebook morgen ihre Regeln ändern? Und diese Frage ist keineswegs "aus der Luft gegriffen". Denken Sie bitte an

  • sinkende organische Reichweiten,

  • veränderte Algorithmen,

  • technische Sperrungen

  • oder schlicht der wachsende Wettbewerb um Aufmerksamkeit.

 

Dies alles kann dazu führen, dass ein Kanal, der gestern noch zuverlässig funktionierte, morgen deutlich weniger Wirkung entfaltet. Und wer seine gesamte digitale Sichtbarkeit auf fremdem Boden aufbaut, besitzt damit zwar Reichweite, aber keine echte Unabhängigkeit. Genau hier liegt der strategische Unterschied, den viele kleine Unternehmen zu spät erkennen.


Social Media kann Aufmerksamkeit erzeugen. Ein Newsletter schafft Besitzstand. 

Andreas Paersch Marketing-Coach, Webseiten-Entwickler


Während Plattformen wie bspw. Facebook oder Instagram helfen, sichtbar zu werden, ermöglicht ein Newsletter den Aufbau von Kontakten, die Ihnen tatsächlich gehören. Das ist gefühlter Goldstaub, wie es ein Trainer einmal in seinem Seminar formulierte. Wer Ihnen seine E-Mail-Adresse anvertraut, entscheidet sich bewusst für eine direkte Verbindung – unabhängig davon, ob ein Algorithmus Ihren nächsten Beitrag ausspielt oder Ihre Reichweite plötzlich halbiert wird. Denken Sie nochmal über diesen Satz nach! Denn eine neue E-Mail-Adresse in Ihrem Newsletter-Verteiler ist somit mehr als "nur" eine Kontakt-Information.

Das mag weniger spektakulär wirken als virale Posts oder steigende Followerzahlen. Wirtschaftlich ist es jedoch wesentlich belastbarer. Denn wenn Social Media schwächelt, gesperrt wird oder an Reichweite verliert, bedeutet ein fehlender Newsletter schnell mehr als nur wegfallende Likes – es verschwinden Anfragen, Vertrauen und Umsatzpotenzial. Doch leider bemerken viele Unternehmer diese Fragilität erst, wenn genau das bereits geschieht.

Der eigentliche Wert eines Newsletters liegt deshalb nicht allein im Marketing, sondern in der Planbarkeit. Newsletter schaffen sich einen direkten Kommunikationskanal zu Menschen, die bereits Interesse an Ihrem Angebot gezeigt haben. Sie entscheiden selbst, wann Sie diese Kontakte erreichen, mit welchen Themen Sie präsent bleiben und wie Sie Vertrauen Schritt für Schritt vertiefen. Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen ist das kein technisches Extra, sondern ein strategisches Sicherheitsnetz.

Nein, für einen Newsletter fehlt Ihnen nicht die Zeit.


Machen Sie sich keine Gedanken - mit dem verständlichen Einwand "keine Zeit" sind Sie nicht allein. Und so taucht er auch in meinen Online-Marketing-Beratungen von Selbstständigen und Inhabern kleiner Unternehmen immer wieder auf. 

 

Mein Eindruck dabei: Die meisten Unternehmer unterschätzen nicht den Aufwand eines Newsletters, sondern überschätzen die Hürde des Einstiegs. Im Kopf entsteht sofort das Bild komplexer Technik, komplizierter Automationen und ständiger Mehrarbeit. Die Realität sieht meist deutlich einfacher aus. Niemand muss zum Start ein ausgeklügeltes E-Mail-Marketing-System aufbauen. Es reicht zunächst

 

  • ein professionelles Anmeldeformular auf der Website im DSGVO-Standard,

  • ein klarer Mehrwert für Interessenten und

  • ein durchdachter Newsletter pro Monat.

 

Entscheidend ist nicht, sofort alles perfekt umzusetzen – sondern überhaupt damit zu beginnen, Reichweite in echte Unternehmenssubstanz umzuwandeln.


Gute Inhalte müssen nicht ständig neu erfunden werden.

Ein durchdachter Blogartikel kann gleichzeitig die Website stärken, als Newsletter versendet werden und in mehreren Social-Media-Beiträgen weiterleben. Wer Content strategisch denkt, spart Zeit, erhöht seine Sichtbarkeit und baut parallel ein eigenes Netzwerk auf.



Newsletter-Idee im Kopf, aber nie umgesetzt? 


Sie wissen, dass ein eigener Newsletter wichtig wäre – aber zwischen Software-Wahl, DSGVO-Fragen und der Frage "Was schreibe ich überhaupt?" bleibt es meist nur eine Idee. In meinem persönlichen 1:1-Live-Webinar "Newsletter mit Brevo: zu zweit aufgebaut statt nur erklärt" bauen wir gemeinsam ein funktionierendes Newsletter-System auf – maßgeschneidert für Ihr Unternehmen, DSGVO-konform und direkt einsatzbereit. Kein graues Theorie-Webinar, sondern echte Umsetzung an Ihrer Seite. 👉 Jetzt Platz sichern



Genau darin liegt für kleine Unternehmen ein enormer Hebel. Denn während Social Media häufig schnelle Aufmerksamkeit erzeugt, schafft ein Newsletter etwas deutlich Wertvolleres: Verlässlichkeit.

Menschen kaufen selten allein deshalb, weil sie zufällig einen Beitrag gesehen haben.

Menschen kaufen, weil Vertrauen entsteht. Menschen kaufen, weil Kompetenz wiederholt sichtbar wird

Social Media kann diesen ersten Kontakt ermöglichen. Ein Newsletter vertieft ihn, stabilisiert ihn und macht ihn wirtschaftlich belastbarer. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Social Media sinnvoll ist. Natürlich ist es das. Die relevantere Frage lautet: Wie stabil bleibt Ihr Unternehmen sichtbar, wenn Ihre wichtigste Plattform morgen plötzlich nur noch die halbe Reichweite liefert? Falls diese Vorstellung Unbehagen auslöst, ist das kein Grund zur Panik. Es ist ein Hinweis – darauf, dass es Zeit sein könnte, nicht nur in Reichweite zu investieren, sondern in Unabhängigkeit.

Social Media öffnet Türen. Aber ein Newsletter sorgt dafür, dass diese Türen nicht jederzeit von anderen geschlossen werden können.

Die meisten Unternehmer brauchen nicht mehr Reichweite. Sie brauchen mehr Kontrolle darüber, was aus ihrer Reichweite langfristig wird.

Mein Angebot für Sie ​

 

Mein Newsletter-Kurs zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ohne Technikfrust, ohne komplizierte Umwege und ohne Zeitverschwendung ein professionelles Newsletter-System aufbauen – das aus Sichtbarkeit echte Unabhängigkeit macht.Nicht irgendwann. >> Sondern jetzt.




Autor: Andreas Paersch


Marketing-Coach, Webseiten-Entwickler, Computer-Helfer und Inhaber der Paersch Services KFT. Mit vielen Jahren der Erfahrung als Leiter Marketing eines IT-Softwareunternehmens sowie in der Beratung von Unternehmen und Selbständige beim Aufbau und der Pflege von Websites. Mit dem Blick durch die Kundenbrille liegt sein Fokus auf Sichtbarkeit, Wirkung und nachhaltigem Marketing. Mit seiner Frau Emily wohnt er seit März 2020 eine halbe Stunde vom Urlaubsparadies Balaton entfernt - mit frischer Energie und klarem Blick entstehen kreative Konzepte für Ihr digitales Profil.


 
 
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